Social Trading mit wikifolio.com

Schneller als wie immer gedacht, geht das Jahr zur Neige und man fragt sich…was bleibt?

Für 2013 kann man festhalten, Social Trading erobert den Massenmarkt und kommt langsam aber gewaltig aus einer Nische heraus. Von Nordamerika bis Australien und Neuseeland haben nunmehr Investoren die Möglichkeit, erfolgreichen Tradern ihrer Hausbroker oder auf brokerübergreifenden Plattformen zu folgen und deren Trades im eigenen Portfolio zu kopieren. Bildeten in den letzten Jahren die Pioniere ZuluTrade, Currensee, eToro und ayondo ein Quartett, so wurden diese im abgelaufenen Jahr um eine Vielzahl anderer Anbieter bereichert.

Technolgieanbieter wie FX Junction und Leverate schnürten für verschiedene Broker Social Trading Pakete und ermöglichen deren Kunden Copytrading und Erfahrungsaustausch. Wer als Broker, und insbesondere als FX Broker heute dieses Segment vernachlässigt, hat einen erheblichen Wettbewerbsnachteil. Über die Qualität der angebotenen Strategien und Strategen kann man streiten, was bleibt ist jedoch die Tatsache, Social Trading wurde und wird zu einer maßgeblichen Umsatzgröße im Retailbereich. Der Wettbewerb zeitigte bereits knallharte Grabenkämpfe und führte zu den ersten Übernahmen.

MetaQuotes mischt den Markt im Stile seines Zarewitsch aus dem Heimatland auf und versucht, die Regeln zu bestimmen. Currensee schlüpfte unter den Rock eines der größten Forexbroker und die verbliebenen 3 Pioniere übten sich in ständiger Verbesserung des Angebotes, wobei auch hier unterschiedliche Wege gegangen werden. Die Dienstleister können nur das Umfeld stellen und es den Nutzern so einfach wie möglich machen, erfolgreich zu werden. Leider können sie sich nicht auch noch die Trader backen.

ZuluTrade optimierte nach dem Relaunch auch das Scoring und gibt dem Händler eine Vielzahl von Sicherungsmechanismen an die Hand.

eToro setzt auf Social Web, Kommunikation und legt erfolgreich das aggressive „Schmuddelimage“ der letzten Jahre ab. Die Novelle der Vergütung der aktiven Händler war ein weiterer Schritt auf diesem Weg.

Ayondo jedoch ging den radikalsten Weg und bietet mit der Traderkarriere sowohl Tradern, als auch Followern ein qualitativ hochwertiges Konzept. Die Expansion in Europa schreitet voran und wird den Nutzern zukünftig eine noch breitere Auswahl an Tradern und Followern bieten können. Kooperationen mit der Fidor Bank und tradimo, der kostenlosen Online Trading-Schule werden weiteren Zuwachs in 2014 generieren können und die Attraktivität von ayondo steigern. Nicht nur die Mitglieder der mehrsprachigen Community von tradimo  erweitern die Nutzerzahl von ayondo, sondern auch Coaches der Online Trading-Schule kämpfen sich durch die Street Alpha von ayondo. Tradimo veranstaltete u.a. in Kooperation mit Varengold eine Real Money Challenge und lud die Gewinner nach Gibraltar zum Coaching ein. Einen  der Teilnehmer konnte ich in Frankfurt a.M. bei der WoT persönlich kennenlernen.  Wer allerdings mehr über den Gewinner der Challenge, dessen Tradingansätze und vor allem der Entwicklung des von ihm betreuten 100.000 Euro Depots erfahren möchte, einfach bei tradimo anmelden und den Trading Blog von smike18 suchen. Seine Erfahrungen als Forextrader vermittelt er u.a. in einem eigenen Blog unter devisenhandel-profi.de.

In Deutschland konnte neben den klassischen Social Trading Portalen vor allem die „Social Trading Revolution“ aus Österreich punkten. Wikifolio rollt den Zertifikatemarkt auf und bietet vor allem dem klassischen zertifikateaffinen Anleger eine Alternative. Das erfolgreichste wikifolio vereint nunmehr 10 Mio Euro AuM und steht für den Erfolg von wikifolio. Hier wird auch in 2014 viel zu erwarten sein.

Das Jahresfazit kann also nur heißen: Social Trading entwächst langsam aber gewaltig einer kleinen Nische. Für jeden Anleger gibt es interessante und erfolgversprechende Alternativen. Last but not least – was wäre Social Trading ohne die Signal Provider, Top Trader oder Trade Leader…ihnen stehen inzwischen mehrere Wege offen, ihr Talent und ihren persönlichen Handelserfolg anderen zugänglich zu machen und zusätzlich davon zu profitieren.

Der Blog wird den eingeschlagenen Weg fortsetzen und versuchen, den Lesern die Möglichkeiten, Irrungen und Wirrungen aufzuzeigen und die Entwicklung zu begleiten.

Viel Erfolg mit Social Trading auch in 2014 wünscht Trading der Besten.

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