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Wer in diesen Tagen einen Blick auf die ayondo Website wirft, wird eine Veränderung festgestellt haben. Getreu dem Motto – alles fließt – offenbart ayondo eine neue Besetzung im Managegment. Die Beteiligungsgesellschaft NextGFI drückt ayondo zunehmend ihren Stempel auf, nun auch  personalisiert mit einem der Gründer von NextGFI, Robert Lempka. Thomas Winkler ist schon seit längerer Zeit in Verantwortung, hat nun jedoch auch operativ seinen NextGFI Partner Robert Lempka an der Seite.

Als Außenstehender fragt man sich manchmal schon, was in den letzten 5 Jahren bei ayondo passiert ?

Gegründet im Mai 2009 von Julian Handte und Manuel Heyden ist von den Gründern keiner mehr im Amte. nach Julian Handte zog sich auch Manuel Heyden im März 2013 als CEO zurück und dessen Bruder Dominic Heyden, bisher CIO bei ayondo, grüßt auch nicht mehr von der Managementseite.

Alexander Surminski, vorher CMO bei ayondo, trat im Frühjahr 2013 in die Verantwortung als Managing Director und ist nun offenbar aus der Führungsriege bei ayondo auch ausgeschieden.

Man fragt sich schon, warum gaben die Gründer ihr „Baby“ auf, welche Hürden mußten und konnten aber in der Vergangenheit nicht genommen werden und was haben die Nutzer zukünftig auf ayondo zu erwarten.

Zumindest als einer, der ayondo von Anfang an kennt, sei die Frage gestattet…

Schaut man sich alte Artikel im TRADERS‘ oder FAZ oder vielen anderen Publikationen an, so sprühten sie von Zuversicht und Entschlossenheit, Investoren und Tradern eine Plattform an die Hand zu geben, die es so noch nicht gegeben hat. Inzwischen sind fast 5 Jahre vergangen und man muss festhalten, der Wettbewerb war in vielerlei Hinsicht kreativer, schneller und wohl auch mit anderen Mitteln ausgestattet.

War die Plattform am Anfang eher mit ZuluTrade vergleichbar, Chatfunktion, mehrere Partnerbroker, bessere Selektionstools etc. , ging ayondo nach 2 Updates mit dem Release von 3.0 vor gut einem Jahr den richtigen Schritt, um sich für die Zukunft hervorragend aufzustellen. Wichtige Änderungen bewirkten aber auch einen Bruch:

  • Eigener Partnerbroker mit dem Gekko Label ayondomarkets,
  • Traderkarriere mit dem Ziel, nur die Besten kommen nach oben und verdienen entsprechend
  • Proportionales Folgen ab 100 Euro

Zu spüren bekamen das in erster Linie die Top Trader und ayondo selbst. In den alten Versionen waren die Umsätze einfach höher und damit auch die Erträge für die Top Trader. Dieser Spagat konnte bisher offenbar nicht aufgelöst werden. Was fehlt, ist Masse, nicht unbedingt der Kunden, sondern der folgenden Volumina. Um es einmal drastisch zu formulieren, ZuluTrader lachen sich bei vergleichbaren Handelsaktivitäten einen Ast, denn dort herrscht weiterhin das Vergütungssystem, ähnlich dem alten ayondo. Nun gut nicht ganz, denn ayondo zahlte für Gewinn- und Verlusttrades unterschiedlich. Dies hob ayondo bereits damals positiv von ZuluTrade ab.

Ayondo expandierte erfolgreich in Italien und UK, bereitete den Markteintritt europaweit vor, ging interessante Kooperationen ein, z.B. mit Fidor und tradimo, aber…wesentliche Fortschritte sind nicht zu erkennen. Als Seismograph dienen mir die Followerzahlen von Patternicus, dem Top Trader (im wörtlichen Sinne bei ayondo. Aktuell stehen 914 Follower auf der Uhr.  Eine 2 oder 3 vor der 9 wäre mir lieber…

Aus meiner Erfahrung als Affiliate für ayondo muss man auch den Finger in eine Wunde legen. Viele Interessenten eröffnen ein Demokonto bei ayondo. Leider endet dieses nach 2 Wochen. Der Wettbewerb ermöglicht unbefristete Demokonten und ermöglicht seinen Nutzer so auch den Test unterschiedlicher Strategien über einen längeren Zeitraum.

Von einem Investor zu erwarten, sich innerhalb von 2 Wochen für die „Vollversion“ zu entscheiden, ist glaube ich…etwas kühn. Hier sollte ayondo flexibler werden.

Die auch von mir sehr begrüßte Kooperation mit tradimo, der Online Tradingschule ist ein Top Deal gewesen. Nur muss man daraus mehr machen. Das Publikum bei tradimo ist nun mal jung, hat in der Regel nicht so viel Risikokapital und freut sich über die Free100. Aber, was kommt danach ? Die wenigstens werden in der Lage sein, ihr ayondo Konto mal mit 5.000 oder 10.000 Euro aufzumunitionieren. Hier hat ayondo zwar Masse, aber eben wohl  gesponsorte Masse.

Die Verbindung von Traderkarriere und Lernen, für beide wäre es perfekt. Beispielsweise verpflichtende Lerninhalte oder Coachings von tradimo für Karrierestufen bei ayondo. Der Möglichkeiten gibt es viele, die Qualität und damit auch die Quantität für die Beteiligten zu verbessern.  Ob man dies nun generell vorschlägt, oder im Rahmen einer Challenge umsetzt, sei einmal dahingestellt. Hier ruht noch vieles, was gehoben werden kann. Vorausgesetzt, die Partnerschaft soll dauerhaft mit Leben erfüllt werden. Geht einer von beiden andere Wege, was ich allerdings befürchte ( siehe Countdown onjo.com) , dann fragt man sich schon, warum vorher die ganze Mühe…

Fazit: Die Weichen sind zwar gestellt, nur muss der Express auch mal losfahren. Offenbar hapert es aber wohl noch an der Fahrkarte. Lassen wir uns also überraschen, was ayondo zur Invest zu bieten hat und denken stets…positiv

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