Social Trading mit wikifolio.com

Am Mittwoch informierte ayondo per Pressemitteilung über einen geplanten Börsengang in der “Schweiz von Asien”. Dort, so ist es nachzulesen bei wikivoyage, kann man in dem kleinen Stadtstaat ganz Asien in einem einzigen Land finden.

Im Wege eines Reverse Takeover strebt ayondo ein Listing an der SGX an. Neben einem klassischen IPO ist dies eine Möglichkeit, eine Börsennotierung zu erreichen. Hierzu wird von einem bereits notierten  Unternehmen die Aktienmehrheit erworben und nach Übereinkunft der Partner das “neue” Unternehmen gelistet. Die Vorteile liegen für ayondo in Bezug auf Zeitschiene, Kosten und Kapitalmarktstimmung klar auf der Hand. Laut Pressemitteilung wird die neue konsolidierte Gruppe eine Marktkapitalisierung von SGD 201 Mio (ca. CHF 150 Mio) erreichen, an dem die ayondo Alt-Aktionäre insgesamt 75 % halten werden. Die Transaktion ist mit einem Zufluss von frischem Kapital verbunden. Das börsennotierte Unternehmen wird den Namen ayondo tragen und der Kontrolle und dem Management von ayondo unterstehen.

Ein Reverse Takeover ist nicht unüblich, wie an den aktuellen Listings feststellbar.

Die intensive Arbeit und die Kooperationen in Asien, u.a. mit Luminor Capital  und KGI  tragen Früchte. Sollte die angekündigte Transaktion erfolgreich sein, dann wäre dies laut Dr. Foo Fatt Kah, Luminor Capital Pte. Ltd’s Co-Gründer und Managing Director “das allererste Fin-Tech-Listing und ein Meilenstein für Singapurs Aktienmarkt. Daher erwarten wir ein nachhaltiges und reges Investoreninteresse.”

Laut Robert Lempka, CEO der ayondo Gruppe wird “die neue Unternehmensgruppe sehr finanzkräftig sein und so die nachhaltige Umsetzung unserer Wachstumspläne sicherstellen.”

Ob nun Thomas Winkler, Gründer und CEO von ayondo als Schweizer einen besonderen Bezug zu der “asiatischen Schweiz” hat, sei einmal dahingestellt. Das Unternehmen ayondo hat jedoch seit geraumer Zeit nicht nur einen Fuss an der Strasse von Singapore, denn bereits am 01.07.2014 eröffnete ayondo ein Büro in Singapore.

Ich hatte auf der Invest nun auch die Gelegenheit, mit Thomas Winkler zu sprechen. Schaut man sich seine Vita an, dann kann man sich schon fragen, was bewegt einen, der es als Ex-Banker der UBS, Goldman Sachs und ABN AMRO eigentlich nicht mehr nötig hat. Die Antwort ist relativ einfach, es gibt auch gestandene Banker mit Visionen und nicht nur die jungen Wilden…

ayondo wird hier in Deutschland natürlich zuerst mit Social Trading verbunden. Manuel Heyden und Julian Handte haben Pionierarbeit in Deutschland geleistet. Die heutige ayondo Holding AG ist aber nicht mehr vergleichbar mit der ayondo GmbH von 2008, in der als Unternehmensgegenstand noch Entwicklung und der Betrieb von elektronischen Marktplätzen für Handelssignale. Erlaubnispflichtige Geschäfte werden nicht betrieben.” stand.  

Panta rhei …

Heute arbeitet Manuel Heyden an einem weiteren innovativen Thema – Curated Trading, dass die Tradinglandschaft nachhaltig verändern wird. Im übrigen mit denselben Enthusiasten wie vor einigen Jahren bei ayondo. Auch hier kann man wieder vieles erwarten.

ayondo, sein Baby,  ist den Kinderschuhen entwachsen und hat sich auch dank der Investoren unter NextGFI (ayondo Holding) verändert. Aus meiner persönlichen Sicht ein konsequenter Schritt. Beteiligungen der Gruppe wurden eingebunden und ayondo neu aufgestellt.

Neben der bekannten Social Trading Plattform agiert ayondo mit einem eigenen Broker im B2C Geschäft, als Technologieprovider (TradeHub) und für White Label Partner (z.B. Delta Index) aber auch im B2B Geschäft.

Seit einigen Wochen ist man auch im aussichtsreichen  Sektor des Mobilen Börsenhandel mit Spaßfaktor engagiert. Ayondo Markets Ltd. ist der Broker zum Start-Up BUX aus den Niederlanden. Andreas Braun führte für boerse.ARD.de ein Interview mit dem Gründer Nick Bortot

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Thomas Winkler und Robert Lempka versuchen das Schiff nun in einem der interessantesten Märkte überhaupt zu verankern, Asien. Das Unternehmen ayondo steht erst am Anfang, so die Aussagen von Thomas Winkler. Warum wundere ich mich eigentlich nicht, dass mir Robert Lempka auf der WoT im Herbst fast das Gleiche gesagt hat … weil es nicht verwunderlich ist. Ähnlich wie in den Zeiten der Gebrüder Heyden, Alexander Surminski und Dirk Emmers sind Leute mit einer Idee und einer Vision am Werk, verfolgen diese zielstrebig und entwickeln das Unternehmen weiter.  

Einen Ausblick, was von der Social Trading Plattform in diesem Jahr zu erwarten ist, gab Robert Lempka im Interview mit Gereon Kruse in der Ausgabe ayondo SPEZIAL des Magazins TRADERS’.

tradersayondo

  • Der Relaunch der Plattform steht ins Haus und damit auch eine bessere Trennung von Self- Directed Kunden und Social Trading.
  • Die Benutzerführung wird über eine Splitterpage zielgerichteter und anwenderfreundlicher.
  • Trader werden sich über ein neues Chartmodul freuen können, das kaum Wünsche offen läßt.
  • Einführung eines Trader Risk Score zwischen 1 bis 10 mit Alert Funktion an Follower
  • Änderung der Stop Loss Funktion. Trader mit einem Drawdown von 50% werden automatisch gekickt und das Profil geschlossen. Dies wird auch Gegenstand der Geschäftsbedingungen werden.
  • Vergütungsmodell wird überdacht, Option für Management- und Performance-Fees.
  • Einführung eines “Best of Index” – Einführung aber nicht vor 2. Halbjahr 2016. Hier handelt es sich übrigens um einen in bestimmten Intervallen adjustierten Index der besten Trader
  • Last but not Least – auch Follow the Follower wird mit dem Relaunch verfügbar werden

 

Zählt man 1 und 1 zusammen, dann heißt es, weg von der Spekulation, hin zum Investment. Attraktivität und Akzeptanz stärken im Bereich der Vermögensverwaltung und Vermögensverwalter. Je mehr Trader sich an dem Credo der aktuell Top 2 auf ayondo, verantwortungsvoller und risikobewußter Handel für Follower orientieren und es in Stufe 5 mangels Platz eng wird, desto eher werden Features wie ein Best of ayondo auch Realität.

Vielleicht werden ja demnächst auch einige Trader der aktuellen Challenge für Platzmangel sorgen.

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