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Popular Investor bei eToro, das heisst auch verantwortungsvoll handeln. Wer sich im Ranking bei eToro unter den beliebten Investoren umsieht, erkennt eine Graduierung beim Risiko Score der Trader. Der Risiko Score berücksichtigt u.a. die Volatilität des Portfolios. Diese ist natürlich auch abhängig von der Menge der eingegangenen Positionen und deren Hebel. Viele Broker lassen Hebel von 1:400 oder sogar höher zu. Teilweise gibt es bei einigen Buden sogar 1:888 oder 1:1.000 !

Aktuell ist der maximale Hebel bei eToro für Devisentransaktionen 1:400

hebeletoro

und für Indextrades 1:100

hebeletoroindex

Nun kommt es auch vor, das man Positionen mit einem Hebel eingeht, der in dieser Höhe nicht beabsichtigt ist. Ich persönlich bin bei eToro meist mit Hebel 5 oder 10 unterwegs. Ähnlich agieren auch andere Popular Investors. Um jedoch auch im Rahmen des angestrebten Risiko Score zu agieren, muss man stets ein Auge auf den gewählten Hebel haben. Dies kann im Einzelfall zu ungewollten Aktionen, sprich ein Klick auf die falsche Stelle im Orderfenster führen. Hier nun schafft eToro ab dem Monatswechsel Abhilfe und begrenzt die möglichen Hebel automatisch.

Ab dem  30.10.2016 wird die die eToro Plattform Popular Investors automatisch davon abhalten, Positionen mit hoher Hebelwirkung zu eröffnen. Die neuen Höchstwerte für die Hebel bei Popular Investors sehen wie folgt aus:

  • Devisen: 50
  • Rohstoffe: 25
  • Indizes: 25
  • Aktien: 2
  • ETF`s: 2

Wer mehrere Positionen eingehen will, muss zukünftig mehr Kapital vorhalten. Die willkürliche Ausweitung von Stopps dürfte damit auch im Einzelfall erschwert werden.

eToro zieht hier die Daumenschrauben für Popular Investors an, im Interesse der Kopierer. Gleichzeitig baut man sicher auch den kritischen Blicken der Regulierungsbehörden hinsichtlich des Produktes CFD vor. Was aus dieser Ecke noch kommen wird, steht zwar z.Zt. noch in den Sternen, jedoch kann es nicht schaden, hier den Zwangsregulierern etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen. Eine Limitierung des Hebels ist sicher eine geeignete Maßnahme zum Schutz der ach so unbedarften Verbraucher…(so ist ja zumindest die Argumentation der Staatsmacht)

Fazit aus meiner Sicht: ein sehr vernünftiger Schritt vom Marktführer

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