Social Trading mit wikifolio.com

…mit den Regularien.

Heute widmen wir uns mal dem leidigen Thema Traderkarriere, DrawDown und Auswirkungen auf Follower und Trader.

Im Blog gibt es natürlich nicht nur ein Followerdepot, sondern auch ein Real Money Top Trader Profil. Das mit dem roten Männchen vorneweg. Jetzt kann man sagen, der ist auf der Flucht vor Followern und ihm läuft dabei der Kopf rot an. Das Traderprofil hat etwas mit den Anfangsschwierigkeiten aus 2013 zu kämpfen, denn aus dieser Zeit resultiert der Drawdown von 12,54 %. Seither bin ich mit der Entwicklung sehr zufrieden und beobachte entspannt, was da irgendwann mal bei rüber kommt. Um es vorweg zu nehmen, der Monatsverdienst aus Februar reicht für 2 Schrippen bei bacca. Man wäre also schon verhungert, denn die beiden Schrippen müssen ja für einen Monat reichen.

Gleichzeitig ist man bemüht, die eingeschlagene Entwicklung fortzusetzen, also erstens der kommunizierten Strategie treu zu bleiben (überwiegend kurzfristiger Intradayhandel in 4 Instrumenten) und zweitens die Positionsgrößen so zu gestalten, dass es keine wesentlichen Ausreißer nach oben oder unten gibt, die die Follower plötzlich grübeln lassen.

Traderprofil FXSocial

 

Rein punktemäßig sieht das zwar dann ganz nett aus, aber monitär bleiben es eben sehr geringe Beträge, wenn man nicht 1 CFD oder 0,5 CFD handelt, sondern nur ein Hundertstel dessen oder gar ein Zweihundertstel.

Im aktuellen Fall sieht das also dann  im kleinen Tradingtagebuch  so aus:

Im Top Trader Profil bei ayondo suche ich weiter Chancen auf der kurzen Seite. Sehr erquickend ist es nicht, denn Stärke kaufen und Schwäche shorten ist im aktuellen Umfeld eher angezeigt. Also Short Dow und Dax Long. Die aktuellen Dips im Dax haben eine sehr kurze Halbwertszeit. Trotz dessen lassen sich bei Wahrung eines angemessenen Positionsmanagements Gewinne erzielen. Ich habe mich daher am Montag 3 kleine Positionen short eröffnet und diese im Tagesverlauf heute  gecovert. Das Strickmuster der heutigen Rutschpartie sieht aber doch eher so aus, dass wir einen Trendtag down bekommen. ( Dax aktuell 11.453) Mal schauen, wann die Türen etwas weiter geöffnet werden.

Die Montagshorts wurden mit +18, +24 und +90 Punkten geschlossen.

In Summe also 132 Punkte auf der Shortseite.

fxsocial091003

Hier geht es zum Profil bei ayondo

Update 16.15 Uhr

Glattstellen der Shorts hat sich als richtig erwiesen. Markt zieht nach Test S2 und kleinem 1-2-3 wieder nach oben und erreicht inzwischen PP und Bereich Open. Fragt sich nur, ob nur Pullback oder nochmaliger Angriff auf die Highs. Habe einen kleinen Short im Bereich PP gesetzt.

reshort

Update 16.50 Uhr

Stop auf 11.540

reshort1

Vor Abflug aus Büro den letzten Short geschlossen bei 11.532.

 

Tagesergebnis 142 Punkte

 

So weit so gut, nur das dank der Positionsgrößen die 142 Punkte gerade einmal 80 Cent Depotzuwachs bedeuten.

Das Traderprofil braucht noch paar Tage zum Level 4 und soll Mitte Oktober in der 5 sein. Wenn ich den Stiefel so weiter handle, sehe ich da auch keine Schwierigkeiten. Allerdings gibt es da etwas, was einen manchmal grübeln läßt:

Hehe, das ist kein Demokonto, da steckt mein Geld drin, auch wenn es nur wenig ist, aber es ist real. Soll ich mich mit 80 Cent zufrieden geben, nur für die Ehre ?

Ich vermute mal, genau das ist auch der Punkt, der bei einigen dann dazu führt – *** drauf, ich will mein Konto auch hoch traden. Leider ist das mit dem Drawdown Kriterium 25% für die Traderkarriere nicht ganz so einfach. Allerdings scheint es bei einigen dann eine Art Befreiung zu geben, getreu dem Motto, ist der Ruf erst ruiniert, tradet’s sich recht ungeniert. Außerdem ist es ihr Geld. Geld muss arbeiten und nicht schlafen…

Die Follower scheint es dann auch nicht zu jucken, denn die beiden Real Money Trader, die ich insbesondere im Auge habe, sind mit 74 bzw 241 Followern besser dran, als ein Rentnerdepot a’la FXSocial.

SteinitzInvestment und Legin131 konnten ihre Depots nach einem Drawdown, der sie aus der Traderkarriere heraus kegelte verdoppeln bzw. verdreifachen. Ist ja schließlich auch ihr Kapital. Beide schrammten um die 30% Drawdown und stehen aktuell auf neuen Hochs.

Wie soll man sich also als Real Money Trader verhalten ?

Mit aller Macht die Kriterien halten und auf die Treue der Follower vertrauen, wie z.B. FCInvestment oder aber seinen Stiefel traden und Geld verdienen. Wenn die Follower das dann wieder honorieren, um so besser. Nur verdient man dann nur noch ein Fünftel vom Followerkuchen…

Stagnation bei den Tradern wird nicht sonderlich honoriert. Follower wollen Dynamik, Perfomance. Die Tradingkarriere bei ayondo hat viele Vorzüge, kann aber eben auch und gerade für Real Money Trader zum Bremsklotz werden.

Ich bin gespannt, was ihr dazu zu sagen habt…

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