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Aus 10.000 Dollar in 12 Tagen 1 Million Dollar – Faktor 100 auf das Startkapital. Dieses Kunststück gelang Bernd Osthoff, Teilnehmer des Tradingwettbewerbs von inveus.

Auch wenn es sich hier um Handel im Demokonto handelt, die Leistung ist trotzdem mehr als bemerkenswert. Leider startete Bernd Osthoff diese Rally in der Swing Challenge und nicht im Hauptwettbewerb, der inveus Trading Weltmeisterschaft.

Bildquelle: inveus Trading Awards FB

Von Januar bis Oktober suchen die Veranstalter die Kandidaten für die dann in Barcelona stattfindenden Finalrunde. Nun kann man von Wettbewerben dieser Art geteilter Meinung sein. Die Reaktionen im Netz ließen auch nicht lange auf sich warten, Fakt ist, die monatlichen Qualifikationsrunden sind ein El Dorado für Zocker, denn nur die höchste Equity löst ein Ticket nach Barcelona. In der sehr kurzen Zeit von 13 Tagen wurden schon einige Tenbagger produziert, leider jedoch ohne lange Halbwertszeit. Vergleicht man die Statistiken der letzten Tage, dann nutzten einige auch schon den Restart, da das Startdepot unter 50% der Equity gerutscht ist. Massive Drawdowns scheinen also bei einigen Tradern an der Tagesordnung. Laut Uwe Schubert steht in diesem Wettbewerb der Spaßfaktor ganz oben. Es geht also hoch her und…das soll auch so sein. Die Nagelprobe kommt dann im Dezember, wenn 11 Trader die Weltmeisterschaft aushandeln.

Etwas „beschaulicher“ geht es da schon in der Swing Challenge zu. Hier kämpfen über das ganze Jahr die Trader um die Performance mit dem höchsten Profitfaktor. Gelegenheit also, Strategien über einen langen Zeitraum zu testen, zu trainieren und im Erfolgsfalle 10.000 Dollar abzuräumen. Die Challenge für Expert Advisor, die mit 5.000 Dollar dotiert ist, rundet das Wettbewerbsprogramm ab. Also für jeden etwas dabei, um neben seinem Realhandel ab und an ins Trainingslager zu gehen.

Ich selbst habe lange überlegt, teilzunehmen. Es ist letztlich ein Zeitfaktor und man muss sich die Frage stellen, verschwende ich meine Zeit oder nutze ich die Gelegenheit, mich zu verbessern. Da ich persönlich fast ausschließlich auf sehr kurzen Zeitebenen handele, entschloss ich mich für den Start in der Challenge. Obwohl ich die Macken des Brokersponsors kenne (habe dort seit vielen Jahren ein Konto), nahm ich die Herausforderung für mich persönlich an. Im Vordergrund stand für mich der Trainingsaspekt. Der stete Switch zwischen Demo und Real kann helfen, das Auge weiter zu schulen, Automatismen zu trainieren und auch mal einige andere Ansätze zu testen. Mein Ziel ist es, in allen 3 Wettbewerben ohne gravierende Drawdowns durchzukommen. Es darf keine Rolle mehr spielen, ob man virtuell oder real handelt – die Abläufe müssen sitzen. Und genau dafür finde ich einen Wettbewerb wie diesen sehr gut. Wenn am Ende ein Ticket nach Barcelona oder der Topf der Swing Challenge steht, umso besser.

Wen ähnliche Gedanken bewegen, den möchte ich hier etwas motivieren, teilzunehmen. Ein kleines Bonbon habe ich auch für euch. Als einer der ersten Teilnehmer der inveus Trading Awards wurde mir ein kleiner Preis zugelost, den ich hier stiften möchte.

Wer sich für den kurzfristigen Handel interessiert, kennt sicher Heiko Behrendt. Heiko hatte vor einiger Zeit eine DVD mit GodmodeTrader produzieren lassen: Scalptrading für EinsteigerWer also Interesse hat, unten in die Kommentare… Voraussetzung für den Versand ist natürlich eine Teilnahme an den inveus Trading Awards. Schickt mir einfach eure Kontonummer des Wettbewerbs und den Nickname und schon kann die Post dann abgehen.

Was sollte man bei der Challenge noch beachten:

  • Wenn ich so die letzten Tage sehe dann kann ich euch nur raten, bleibt geduldig. Die Qualifikationsrunden gehen einen Monat. Das Ranking sieht aus wie ein Hamsterrad und wird ständig durchgewirbelt.
  • ActivTrades bietet Hebel 1:400. Jedem sollte klar sein, dass eine FDAX Margin (25 CFD) von etwa 750 Dollar der absolute Witz ist, und mit Futurehandel nichts zu tun hat. Auch wenn es reizen sollte, von Anfang an mit 4 FDAXen (100 CFD) durch die Gegend zu schießen, lasst es sein. Handelt zumindest in der Swing Challenge so, wie ihr es auch in eurem privaten Account machen würdet. Seht die Challenge als Training.
  • Die Swing Challenge hat auch ihre Macken und offenbart „Auswüchse“, die man von diversen Social Trading Plattformen kennt. Der Profitfaktor berechnet sich u.a. nach der Anzahl der Trades und der Anzahl der Gewinntrades, Je mehr Trades und je weniger Loser, desto höher der PF. Das führt dazu, dass Positionen durchgeschliffen werden, in der Hoffnung, sie profitabel schließen zu können. Beispiel: 1.000 Trades und 10.000 Dollar Gewinn ergeben einen PF von 10.000.000, wenn es keinen ! Verlusttrade gibt. Ein Verhältnis von 1.000 Winner zu 100 Loser reduziert den Profitfaktor auf 100.000 etc.

Alles in allem, nix ist perfect.

Wie sahen nun meine Trainingsrunden bisher aus?

Aktuell kann ich nicht klagen. Ich sehe es auch eher sportlich. Mal sehen, wie lange die Accounts in den Top 10 zu sehen sein werden.

Auch wenn im November vielleicht nichts zählbares auf dem Zettel steht, für mich zählt eigentlich nur eines. Bin ich im Herbst besser geworden im Vergleich zu heute? Wenn ich diese Frage mit ja beantworten kann, dann hat es sich schon gelohnt,

Also, wer Lust und Zeit hat, meldet euch an. Im Februar gibt es noch einen Free Lunch. Ab März wird es unwesentlich teurer (9,90 € p.M.)

Viel Spaß mit den inveus Trading Awards. 

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