Social Trading mit wikifolio.com

Die Headline ist sicher etwas ketzerisch und angelehnt an den Buchtitel von Birger SchäfermeierDie Kunst des erfolgreichen Tradings„.

Auf der World of Trading letztes Jahr mit viel TamTam angekündigt und vorgestellt, begann nun am 05. Januar der öffentliche Wettbewerb der 3 Profis

  • Andre Rain
  • Philipp Schröder 
  • Birger Schäfermeier

Der Wettbewerb kann im Internet bei Trade Champion.de und auch bei Facebook verfolgt werden.

Phillipp und Birger konnte ich bei Tradingveranstaltungen von IG und ActivTrades kennenlernen. Andre ist mir seit langem von GodmodeTrader bekannt. Meine Erwartungen waren durchaus etwas ambitioniert und mein Favorit unter den 3 Kandidaten eindeutig derjenige mit der blonden Mähne.

Zur Erinnerung noch mal die Regeln: 

Wer als erster ein 100.000 Euro Depot auf eine Mio schießt, hat gewonnen und kann sich den Ertrag auszahlen lassen.

  • Offene Positionen dürfen zu keiner Zeit einen höheren Gesamt-Buchverlust als 25% aufweisen und
  • Die durchschnittliche Haltedauer von offenen Positionen sollte mindestens 15 Minuten betragen

Um den Wettbewerb wird natürlich auch Geld verdient, Kontenwerbung für CapTrader und 333 Abos für Interessenten, die die Trades zeitnah nachhandeln möchten. Alles legitim und völlig in Ordnung.

Die ersten Wochen zeigen jedoch, ganz so einfach ist es nicht, die Ziele zu erreichen. Wir haben zwar Volatilität vom Feinsten, aber so richtig profitabel wirkt es sich bisher nicht in den Teilnehmerdepots aus, leider sogar im Gegenteil., wie folgender Screenshot vom heutigen Tage von tradechampion.de verrät.

tradechampion

Die ersten Ergebnisse sorgten auch schon für leichte Unruhe beim interessierten Publikum und es vielen Worte wie Zockerei und dergleichen…

Wie auch immer. Von allen 3 Tradern habe ich persönlich eine sehr hohe Meinung und respektiere auch ihren Mut, sich derartig aus dem Schaufenster zu hängen. Sicher kann man einwenden, ja, die sind es eh gewohnt, weil…

Am letzten Wochenende war ich in Dresden auf dem Börsentag und konnte den Vortrag von Alexander Surminski zum Thema Traderschmiede und Social Trading bei ayondo verfolgen. Alexander Surminski erläuterte, wie die Traderschmiede den Social Tradern auf Ayondo helfen soll, die Tradingkarriere mit einem Jahresziel von 6 % und einem maximalen Drawdown von 24 % zu meistern. Dies nicht einmalig, sondern duplizierbar. In der anschließenden Fragerunde kamen dann Fragen wie: Was, bloß 6 % ? Das ist doch viel zu wenig, das mach ich doch… Auf den sanften Einwand, ja 6 %, aber das möglichst jedes Jahr wurde der Fragesteller etwas kleinlauter.

Schaut man sich nun die bisherigen Ergebnisse im Wettbewerb von CapTrader an, dann erhält der Einwand schon eine gewisse Relevanz. Auch wenn das derzeitige Ergebnis nur eine Momentaufnahme ist, und die Jungs sicher noch richtig Gas geben werden zeigt es jedoch – Trading ist nicht so einfach, auch nicht für Profis.

Und schwubs sind wir beim Anspruchsdenken von Tradern und Followern auf den Social Trading Portalen. Da gibt es Profis und „Laien“ unter den Händlern und gierige und weniger gierige Follower, die von einem gut zusammengestellten Traderportfolio profitieren möchten. Die Trades der Händler können übrigens auch per Hand nachgetradet werden, ohne ein Abo abschließen zu müssen…

Erfreulicherweise präsentieren sich die Real Money Trader bei ayondo durchaus erfolgreich:

Das nachfolgende Ranking von heute berücksichtigt den rollierenden Monat, also seit 23.12.2014

ayondoq

 

Schaut man etwas tiefer in das aktuelle Ergebnis diesen Jahres, also sozusagen seit Start der TradeChampions, dann sehen unsere Top 3 bei Ayondo so aus:

Gerade Meister Riße, der sicher nicht auf den Mund gefallen ist, macht seit Start auf ayondo eine gute Figur. Auch für ihn gilt, er hat etwas zu verlieren – seinen Namen.

Auch wenn es an dieser Stelle nicht fair ist, gebe ich zu – es steht aktuell 1:0 für das Schaufenstergesicht bei ayondo. Ich persönlich gehe einmal davon aus, dass die erfahrenen Trader bei TradeChampion noch einige Schippen drauflegen, denn eine Blamage möchte sich keiner erlauben. Bei aller Publitiy, Spass und Coachingeffekten für die passiven Teilnehmer – letztlich geht es auch darum, nicht sein Gesicht zu verlieren. Die Häme der klugscheissernden  Masse kann gnadenlos sein.

In diesem Sinne, auf einen  fairen und erfolgreichen Wettbewerb. Ab und an werde ich mal ein Zwischenfazit ziehen.

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