Social Trading mit wikifolio.com

tdblogoEs ist geschafft, nach wochenlanger Vorbereitung und einem heißen Turnier ist die WM 2014 Geschichte, gekrönt mit einem verdienten Weltmeister. Teamgeist, taktisches Vermögen, technische Raffinesse, Kondition und vor allem der nötige Biss waren Bausteine des Erfolges. Eigenschaften, die man eigentlich nahtlos auf unser Thema übersetzen kann.

 

  • Team – Diversifizierung, nicht alles auf eine Karte setzen
  • Taktisches Vermögen – die Stärken und Schwächen der Trader ausloten und nutzbar machen
  • Technische Raffinesse – Werkzeuge der Plattformen aktiv einsetzen, Risiko- und Moneymanagement
  • Kondition – ausreichende Kapitalisierung und Geduld
  • Biss – stets dranbeiben, nicht laufen lassen

Wenn man diese wenigen Punkte stets beachtet, dürfte einem Erfolg in den nächsten Wochen nichts entgegen stehen.

Wie sind nun die vergangenen Tage seit dem Start des Wettbewerbs am 01. Juli ausgegangen?

Meine Blogdepots huldigen dem Alphabet…

Nummer 1 aktuell ayondo und Schlußlicht bildet ZuluTrade, wenn auch alles im erträglichen Rahmen.

Die Zusammensetzung der Depots zeigt folgende Tabelle :

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Moderat nach oben geht es mit den Ayondo Top Tradern. Einer dieser Auserwählten ist auch Christian Fahrner, der mit 2 Accounts bei ayondo seine Fähigkeiten unter Beweis stellt. Ein dynamisches Depot und ein defensiv geführtes Depot, beide als Real Money Accounts. Dem dynamischen Depot vertraue ich im Liveblog schon seit mehreren Wochen und werde auch vorerst weiter daran festhalten.
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Christian Fahrner ist ebenfalls Bestandteil des eToro Depots und verantwortet dort in erster Linie den Indexpart des Depots. Die hohe Vola des eToro Accounts ist in vor allem meinen EuroStoxx Positionen geschuldet, die ich in den letzten Tagen auf- und abgebaut hatte. Ein Verkauf der Shortposition am Freitag morgen wäre profitabler gewesen. Mein Profitziel lag bei 3120, was zwar bei einigen CFD-Brokern, die durchgehend taxen, im Nachthandel erreicht wurde, im regulären Handel aber eben nicht. Den Rest erledigte der Stop. Was bleibt ist ein Verlust auf die Gesamtposition im EuroStoxx, die auch das Accountergebnis etwas verhagelte. Auch mit meiner Einschätzung zum EURUSD lag ich die Tage neben der Spur. Dies macht sich sowohl im ZuluTrade-, als auch im eToro Account bemerkbar. In der letzten Woche kam Druck auf den Euro auf und jagte ihn zwischenzeitlich unter die 1.35. Die vorhandenen Longpositionen tauchten weiter ab.

Mit Beginn der Rally habe ich 2 Signalprovider bei ZuluTrade aufgenommen. Einer erfüllt die Erwartungen, der zweite sorgt nach anfänglichen Erfolgen für Verluste in Serie. Hier habe ich bereits reagiert und die Positionen für uhmmhhu radikal eingedampft. Die Anzahl der maximal offenen Positionen wurde auf 1 Microlot reduziert und einige spreadfreudige und volatile Pairs wie GBPNZD u.ä. abgewählt. Die aktuelle Drawdown des Signal Providers ist mir zu heftig. Die letzte Reißleine wird der ZuluGuard ziehen. An dieser Stelle empfehle ich auch jedem, dieses Tool aktiv und konsequent einzusetzen.
 
Da die Zertifikatesaison von mir noch nicht ausgerufen wurde, verbleibt ein Blick in das OANDA Depot mit den currensee TradeLeadern. Auch hier entwickeln sich die Provider sehr unterschiedlich. Aktuell alles im Lot, soweit man das nach nicht einmal einer Woche überhaupt sagen kann.

DatumKontostandPerformanceTop Trader
01.01.20161.000,00 €MrDACHS (x 1),
simplytrader (x 2),
Kingking (x 1)
31.01.2016982,47 €- 1,75 %keine Veränderung
29.02.2016991,27 €-0,87 %Aufnahme ForexGP
MrDACHS (x 1.5)
simplytrader (x 2.5)
Kingking (x 1)
ForexGP (x 1)
31.03.2016

Mit dem folgenden Widget kann direkt auf die Aktivitäten im currensee Account zugegriffen werden.

Myfxbook unterstützt auch OANDA fxTrade und ermöglicht den Einblick in das Konto. Transparenter geht es nicht.

 

Was bleibt nach dieser ersten heißen Woche?

Start von gut bis holprig mit einer Überraschung.

Mit meiner Frau war ich im Februar diesen Jahres auf dem Börsentag in Dresden und „nötigte“ sie, ein ayondo – Depot mit den 100 Euro Messebonus zu eröffnen. Anschließend wurde die Besetzung festgelegt und seither fast gar nicht verändert. Performancezahlen von 1 %, 2 % u.ä. in den Folgewochen ließen sie nur müde lächeln. Mein Verweis auf die Zinsen ihres Kontos und der Mühen, die Oma mit Stricken dafür aufbringen müsste verhallten ungehört. Am Freitag nun stand das Depot bei 107,82 € oder 7,8 % seit Februar 2014. Die Loss Protection habe ich inzwischen auf 102 Euro gezogen und damit schon einmal das Sparbuch outperformed. Und nun sagt meine in Anlagedingen stockkonservative bessere Hälfte: ich glaube, ich zahl da jetzt mal was ein…( es geht nicht um die absoluten Zahlen, sondern um den prozentualen Wertzuwachs mit einer stinkkonservativen Auswahl der Trader)

Wenn auch diese Erkenntnis bei einigen Teilnehmern nach der Rally reift, ist viel erreicht. Social Trading kann eine sinnvolle Ergänzung zur sonstigen Vermögensplanung darstellen. Augenmaß, Geduld und etwas Disziplin vorausgesetzt.
 
In diesem Sinne, good Trades und eine erfolgreiche Woche

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