Social Trading mit wikifolio.com

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Urlaubszeit vorbei – und Muße, einmal in die Nachrichten der letzten Tage zu schauen.

Yoni Assia von eToro gab Bloomberg TV am 27.06.2013 ein Interview
Originalbeitrag auch hier

Hintergrund ist u.a. die Offensive von eToro auf einen Main Market – das Vereinigte Königreich.

Zwei interessante Artikel veröffentlichte Businessweek am 26.06.2013 und die Financial Times am 22.06.2013 zur Thematik Social Trading. Im Mittelpunkt der Artikel eine Bilanz der rasanten Entwicklung in den letzten 2 Jahren.

Einige interessante Aspekte:

  • 40 % der Forex-Trader sind laut einer Erhebung von Investmentrends aus März 2013 den Social Media Plattformen  zugetan – in Australien hingegen nutzen nur 6 % der Trader die Angebote von Social Trading Plattformen, um Trades zu kopieren
  • eToro verlegt das Headquarter von Zypern nach London, ein wichtiger Schritt, um sich auf den UK-Markt zu konzentrieren. Bisher stellen Großbritanniens Trader nur etwa 7 % der 150.000 monatlich aktiven Trader auf eToro. Dies soll sich massiv ändern. Die FCA Regulierung war der Anfang, nun folgt der Umzug in das  Level 39 des One Canada Square in den Docklands von London und eine „Million Dollar Investition“ zur Markteroberung U.K.
  • eToro konnte die Anzahl der Nutzer von 1,75 Mio in 2011 auf nunmehr 2,85 Mio in 2013 steigern
  • Zulutrade konnte seine Userzahlen seit 2011 um 280 % auf nunmehr 500.000 steigern. Das Transaktionsvolumen liegt laut Zahlen von Zulutrade bei 40 Mrd. im Monat

Alles sehr beeindruckend und den Trend stützend, das Social Trading den Markt aufrollt. Selbstverständlich gibt es auch warnende Stimmen, die darauf hinweisen, dass es für eine Vielzahl von Verfolgern oder Kopierern nicht möglich ist, risikobewußt und verantwortungsvoll den „Gurus“ zu folgen, bzw. sie mangels Kenntnis der Märkte  und von Trading Basics, wie Leverage, Risiko- und Moneymanagement  nicht in der Lage sind, dauerhaft Geld zu verdienen.

Blindes Folgen kann laut Aussage einiger im Telefoninterview von businessweek befragter Fondsmanager zu Marktstörungen führen, wenn Tausende Kopierer einem Trade folgen. Von „Dumb People“ ist die Rede, was in vielen Fällen sicher auch nicht unbegründet ist.

Die Argumente und Ressentiments sind nicht von der Hand zu weisen und dieses sollte auch jeder Follower beachten.
Was ich bisher nicht wusste, Malsolo – der Social Guru von eToro – ist Feuerwehrmann und Teilzeittrader…

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